Photorefraktive Keratektomie - Behandlungsablauf
PRK - Voruntersuchung und OP-Durchführung
Unsere speziell ausgebildeten technischen Assistentinnen und ein Arzt untersuchen Ihre Augen eingehend. Die schmerzfreien Untersuchungen dauern in der Regel rund zwei Stunden. Wir messen zum Beispiel die Sehschärfe, ermitteln den Augendruck und bestimmen die Hornhaut-Topografie. Darüber hinaus wird das Auge vermessen, um die Stärke der neuen, künstlichen Linse zu berechnen. Weitere Untersuchungen mit Spaltlampe und Lupe geben entscheidende Hinweise dafür, ob eine Operation möglich ist und welches Verfahren wir dabei einsetzen können. Außerdem lässt sich meist schon bei der Voruntersuchung ziemlich genau feststellen, inwieweit wir Ihre Sehkraft verbessern können. Erst nach diesen Untersuchungen kann unser Arzt Ihnen den endgültigen Rat zur Operation geben. Dies ist dann der Fall, wenn keine anderen Augenkrankheiten vorliegen und durch die Operation eine Sehverbesserung erreicht werden kann.
Was ist die PRK?
Bei Ihnen wurde eine Kurzsichtigkeit (Myopie) oder eine Weitsichtigkeit (Hyperopie) mit oder ohne Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) festgestellt. Der Zweck der PRK besteht darin, die Abhängigkeit von korrigierenden Gläsern zu vermindern.
PRK ändert die Form der Hornhaut auf Dauer. Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung (Augentropfen) durchgeführt. Bei der PRK wird zunächst die oberste Schicht der Hornhaut, das Epithel, mechanisch entfernt. Danach wird mittels Excimerlaser die Hornhaut so modelliert, dass die Fehlsichtigkeit ausgeglichen ist. Nach der Behandlung bildet sich das Epithel an den Rändern her neu und bedeckt die oberflächliche Wunde nach wenigen Tagen.Die
Grenzen der PRK
Wenn auch das Ziel der Behandlung darin besteht, das Sehen so weit zu verbessern, dass keine Abhängigkeit mehr von korrigierenden Brillengläsern oder Kontaktlinsen besteht, so kann ein bestimmtes Ergebnis oder der Erfolg einer Operation nie garantiert werden. Nachbehandlungen, operative Nachkorrekturen, Brillen oder Kontaktlinsen können notwendig werden, um ausreichendes Sehen für bestimmte Tätigkeiten zu haben. PRK korrigiert nicht die Alterssichtigkeit (Presbyopie), die eine Lesebrille bei Personen über 45 Jahren erforderlich macht.

