Was ist Kurzsichtigkeit, Myopie?
Die Kurzsichtigkeit heißt im Fachjargon Myopie und ist durch einen zu
langen Augapfel hervorgerufen. Sie ist die häufigste Brechungsanomalie,
bzw. Ametropie. Eine zu frühe Brechung der Lichtstrahlen vor der
Netzhaut mit unscharfer Abbildung ist die Folge. Myope Personen können
nahe Objekte besser sehen als entfernte, was zu dem Begriff
Kurzsichtigkeit geführt hat.
Durch die Längenausdehnung des
kurzsichtigen Auges wird die Netzhaut überdehnt, so dass bei
hochgradiger Myopie die Gefahr einer Netzhautablösung besteht. Die von
der Aderhaut losgelösten Netzhautstellen sind sofort blind.
Deshalb
ist für jeden Patienten mit einer Kurzsichtigkeit ab ca. -10,0 dpt eine
jährliche Augenhintergrunduntersuchung bei einem Augenarzt zu
empfehlen. Dies gilt insbesondere auch für Patienten, die sich bereits
mit einem Excimerlaser ihre Fehlsichtigkeit haben behandeln lassen. In
diesem Falle ist die Baulänge des Auges immer noch die gleiche wie vor
der Operation.

